Principle of Least Privilege (PoLP) beschreibt eine Praxis bei der Provisionierung von Zugriffsrechten im Identity & Access Management (IAM), bei der Usern, Accounts oder Rollen nur minimale Rechte eingeräumt werden. Vorteile sind weniger potenzielle Schäden und erhöhte Sicherheit. Das Least Privilege Principle beschreibt das Vorgehen, Rollen oder Nutzern nur die Rechte einzuräumen, die sie wirklich für die Arbeit benötigen. Es gilt als Best Practice der Rechtevergabe im IAM und als wichtiger Pfeiler im Zero Trust Model.
Data Breaches bedeuten für Unternehmen Verluste: Finanzielle Einbußen, ein geschädigtes Ansehen, Downtimes oder sogar Erpressungsversuche von Cyberkriminellen gehören zu den Folgen, wenn Sicherheitslücken ausgenutzt werden und Daten in falsche Hände geraten. Privilegierte Accounts stehen dabei im Fokus, denn Schäden, die mit Zugriffsrechten in diesen gehobenen Rollen entstehen, sind immens.
Privilegien können in der IT- und Datensicherheit schnell zum Nachteil werden. Im Privileged Access Management findet man darum Lösungen, welche die Sicherheit durch spezifisches Rechtemanagement bewahren. In erster Linie steht Privileged Access für ein Vorgehen, bei dem verschiedene Rollen nur eine Basisausstattung an Rechten erhalten, mit der nur wenig und gut abwendbar Schäden verursacht werden könnten – sollte es zum Schadensfall kommen. Doch das moderne Privileged Access Management (PAM) steht für weit mehr als das.
Digitalisierung kann Menschenleben retten. Doch wird sie im Gesundheitswesen durch finanzielle und organisatorische Probleme ausgebremst. Komplikationen mit der Datensicherheit wurden schon 2020 von Bundesdatenschutzbeauftragten bemängelt und auch heute noch gibt es Unstimmigkeiten und Schwachstellen bei der Digitalisierung sowie weitere fachliche und organisatorische Probleme.
Etwa 90 % der deutschen Unternehmen sind nach aktuellen Angaben Opfer von Cyberattacken geworden. Die Bedrohungslage verschärft sich immer weiter. Schäden von Ransom-Zahlungen könnten nach aktuellen Angaben sogar das Konzept der Cyberversicherung ins Wanken bringen. Ein Grundsatzkatalog mit Sicherheitsmaßnahmen der IT soll Schäden eindämmen.
Im Juli 2022 warnten US-Geheimdienste vor einer neuen Welle der Cyberkriminalität. International agierende Banden würden gezielt Ransomware einsetzen, um Betreiber des Gesundheitswesens zu erpressen, hieß es in der Meldung.
Für Betreiber der kritischen Infrastruktur und die Digitalisierung in Krankenhäusern ist das Thema Datenschutz nach wie vor in einem wichtigen Fokus. Seit 01.01.2023 ist das Patientenschutzgesetz für Betreiber kritischer Infrastruktur im Gesundheitswesen gültig.
Unter einer Federated Identity versteht man eine Identität, die sich über mehrere Systeme erstreckt. Um Autorisierungen und Zugriff zu effektivieren und die Sicherheit zu erhöhen, sind verschiedene Methoden bekannt, die sich im Identity and Access Management einordnen lassen. Die Autorisierung von Nutzern erfolgt heute häufig in Clouds – das hat verschiedene Vorteile für die Sicherheit und die Anwenderfreundlichkeit.
Die Einschränkung von Zugriff ist eine Grundlage für die Abwehr von Angriffen und Schäden. Im Berechtigungsmanagement verwalten Sie Zugriffsrechte – das funktioniert mit der OGiTiX IAM-Software als Berechtigungsmanager.
7 von 10 Industrieunternehmen wurden innerhalb von zwei Jahren zum Opfer von Sabotage oder Angriffen. 43 Milliarden Euro Schaden gab es dabei laut Statistiken der Bitkom e. V.. Als wären die Daten aus dem Jahr 2018 nicht Warnung genug, war in den letzten Jahren ein Anstieg von Cyberangriffen und Data Breaches zu verzeichnen.
Clouds, BYOD, Homeoffice und Co. – die Verlagerung von Daten und Strukturen in Clouds und Remote-Verhältnisse ändern die Sicherheitsanforderungen. Zero Trust gilt heute als Standard für vernetzte Unternehmen. Definition und Grundlagen finden Sie hier.
Aufgaben, Wirkung und Zukunft des Identity & Access Management
Immer wieder gibt es neue Bedrohungen für die IT- und Datensicherheit von Organisationen. Laut repräsentativer Umfragen gehen 90% der Verantwortlichen in Unternehmen davon aus, in Zukunft einer Cyberattacke ausgesetzt zu sein. Dabei kann das Identity & Access Management (IAM) eine Schlüsselrolle im Verhindern bzw. Abmildern dieser Angriffe einnehmen.